Aldosteronantagonisten

Aldosteronantagonisten entfalten ihre hemmende Wirkung am Aldosteronrezeptor und führen dadurch zur vermehrten Wasserausscheidung durch die Niere. Einsatzgebiete für diese Klasse von Diuretika sind vor allem Aszites (Wassereinlagerungen am Bauch) und chronische Herzinsuffizienz (das bedeutet, eine dauerhafte Herzkraftschwäche).

Sie führen das Wasser bei Wassereinlagerungen ab, beziehungsweise entlasten das Herz, da es weniger Blutvolumen zu pumpen hat (Aldosteronantagonisten werden jedoch bei Herzinsuffizienz vorwiegend nur als Zusatztherapeutikum eingesetzt!).

Unerwünschte Arzneimittelwirkung: Austrocknung ( mit Fachbegriff Exsikkose genannt) des Körpers, Salzmangel (der kann zu Krampfanfällen und Verwirrtheit führen oder sogar – bei Hypokaliämie, also Kaliummangel, zu Herzrhythmusstörungen führen), erhöhte Gefahr für Thrombosen, weil ja das Blut durch den Wassermangel eingedickt wird, ein zu niedriger Blutdruck, da durch die Eindickung des Bluts weniger Volumen vorhanden ist (wird bei Hypertonie genutzt!), Impotenz.