Benzothiadiazine & Analoga

Sie erzielen ihre Wirkung durch reversible Hemmung des Na-Cl-Kotransports in der Niere und Hemmung der Carboanhydrase und vermindern dadurch die glomeruläre Filtrationsrate, das heißt, es wird mehr Flüssigkeit über die Nieren und den Urin ausgeschieden.

Angewendet werden im speziellen Benzothiadizine, beziehungsweise ihre Analoga (also chemisch hergestellte, gleichartige Medikamente) in Kombination mit Antihypertonika (das sind blutdrucksenkende Medikamente) im Rahmen einer Therapie gegen krankhaften Bluthochdruck. Unerwünschte Arzneimittelwirkung: Austrocknung ( mit Fachbegriff Exsikkose genannt) des Körpers, Salzmangel (der kann zu Krampfanfällen und Verwirrtheit führen oder sogar – bei Hypokaliämie, also Kaliummangel, zu Herzrhythmusstörungen führen), erhöhte Gefahr für Thrombosen, weil ja das Blut durch den Wassermangel eingedickt wird, ein zu niedriger Blutdruck, da durch die Eindickung des Bluts weniger Volumen vorhanden ist (wird bei Hypertonie genutzt!), Impotenz.