Diuretika

Als Diuretika bezeichnet man im Allgemeinen Medikamente, die den Körper entwässern (als Saluretikum wird ein Diuretikum bezeichnet, das auch zur Mitausscheidung von Körpersalzen führt).

Diuretika sind sehr vielseitig einsetzbar. Große Bedeutung haben sie vor allem bei der Behandlung einer Herzinsuffizienz (das ist eine Herzschwäche), bei Bluthochdruck, bei Ödemen (das sind Wassereinlagerungen im Gewebe, meist in den Beinen), auch beim Lungenödem (Wasser in der Lunge!), bei einer Niereninsuffizienz mit Wassereinlagerungen, aber auch bei Vergiftungen, um die Gifte auszuschwemmen.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen / Nebenwirkungen:

Austrocknung ( mit Fachbegriff Exsikkose genannt) des Körpers, Salzmangel (der kann zu Krampfanfällen und Verwirrtheit führen oder sogar – bei Hypokaliämie, also Kaliummangel, zu Herzrhythmusstörungen führen), erhöhte Gefahr für Thrombosen, weil ja das Blut durch den Wassermangel eingedickt wird, ein zu niedriger Blutdruck, da durch die Eindickung des Bluts weniger Volumen vorhanden ist (wird bei Hypertonie genutzt!), Impotenz.