Kalziumantagonisten: Dihydropyridine

Dihydropyridine haben eine erschlaffende Wirkung an glatten Muskeln, vor allem an Arterien, Arteriolen und auch an den Koronararterien (den Arterien am Herzen). Durch die Erweiterung der Gefäße entsteht mehr Platz bei gleichbleibendem Blutvolumen – dadurch sinkt in logischer Konsequenz der Blutdruck!

Dihydropyridine werden praktisch nicht zur Langzeittherapie eingesetzt, da sie schnell anfluten und nur kurz wirksam sind – meist werden sie im Rahmen eines hypertensiven Notfalls eingesetzt.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen: Hauptproblem bei dieser antihypertensiven Medikation sind die Knöchelödeme, die eine sehr häufige Nebenwirkung darstellen; daneben kommt es zu Schwindel, Kopfschmerzen, Flush und orthostatischer Hypotonie.