Pulmonale Hypertonie
Als pulmonale Hypertonie bezeichnet man einen Druckanstieg im Lungen- Herz- Kreislauf, der zumeist zu einer Rechtsherzinsuffizienz, das heißt, zu einer Pumpschwäche im rechten Herzen führt. Dadurch kommt es beim Patienten zu starken Einschränkungen in der körperlichen Leistungsfähigkeit, allgemein zu Schwäche und ausgeprägter Müdigkeit.
Unbehandelt führt diese Erkrankung innerhalb weniger Jahre zum Tod. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur eine Lungentransplantation helfen – ansonsten ist die medikamentöse Therapie sehr sinnvoll!
Zur Behandlung dieser Erkrankung finden sich im Folgenden Medikamente zu den üblichen Arzneimittelgruppen gelistet: Endothelin-Rezeptor-Antagonisten, PDE-5-Hemmer, die die Lungengefäße erweitern (im Übrigen derselbe Wirkstoff wie bei den potenzsteigernden Mitteln wie zum Beispiel Viagra), oder Prostacyclin-Analoga.