Schleifendiuretika
Schleifendiuretika wirken durch reversible Hemmung eines Na/2Cl/K-Carriersystems am dicken Teil der aufsteigenden Henle’schen Schleife, einem Teil der Niere, in dem der Primärharn konzentriert wird. Dadurch wird weniger Primärharn wieder in den Körper zurück aufgenommen und infolge dessen mehr Flüssigkeit ausgeschieden.
Achtung! Schleifendiuretika sind nicht kaliumsparend. Unerwünschte Arzneimittelwirkung: Austrocknung ( mit Fachbegriff Exsikkose genannt) des Körpers, Salzmangel (der kann zu Krampfanfällen und Verwirrtheit führen oder sogar – bei Hypokaliämie, also Kaliummangel, zu Herzrhythmusstörungen führen), erhöhte Gefahr für Thrombosen, weil ja das Blut durch den Wassermangel eingedickt wird, ein zu niedriger Blutdruck, da durch die Eindickung des Bluts weniger Volumen vorhanden ist (wird bei Hypertonie genutzt!), Impotenz.